VMSpec nutzt Dekompilierung gegen verschleierten VM-Code

Ein neuer Forschungsansatz setzt auf Dekompilierung, um die Analyse von Bytecode zu erleichtern, der für eine individuelle virtuelle Maschine erzeugt wurde. Damit adressiert VMSpec eine besonders aufwendige Form der Codeverschleierung.

VMSpec nutzt Dekompilierung gegen verschleierten VM-Code

Das Wichtigste

  • Bei VM-Obfuskation werden Programme in Bytecode für eine benutzerdefinierte virtuelle Maschine übersetzt.
  • Zufällige Befehlssätze und jeweils einzigartige Interpreter erschweren die manuelle Untersuchung erheblich.
  • VMSpec wird als decompiler-basierter Ansatz zur systematischeren Analyse dieser Verschleierung vorgestellt.

Einordnung

Die Arbeit untersucht eine Verschleierungstechnik, die bei sicherheitsrelevanten Untersuchungen und bei der Rückgewinnung von analysierbarem Code eine Rolle spielen kann. Sie hebt hervor, dass herkömmliche manuelle Entpackung bei komplexen virtuellen Maschinen wenig gut skaliert. VMSpec setzt hier auf den Einsatz eines Decompilers als Ausgangspunkt für die weitere Analyse.

Was das für Sie heisst

Direkt anwendbar

Für Entwicklerteams bietet VMSpec eine alternative Analysestrategie für Code, der mit einer individuellen virtuellen Maschine verschleiert wurde.

Wer davon profitiert: Entwicklerinnen und Entwickler, die bei Sicherheitsanalysen oder Legacy-Investigations auf schwer manuell analysierbaren VM-Bytecode stoßen.

Die Seite kann Legacy-Bestände daraufhin untersuchen, ob VM-Obfuskierung die technische Analyse erschwert und welche zusätzliche Reverse-Engineering-Kompetenz erforderlich ist.

Artikel teilen: