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TCO-Rechner: Individualsoftware oder Standardsoftware?

Gesamtkosten über mehrere Jahre vergleichen: einmalige Entwicklung gegen laufende Abo-Gebühren, mit Break-even-Jahr. Mit Ihren Zahlen, ohne erfundene Marktpreise.

TCO-Rechner

Ihre Annahmen

Die Vorbelegungen sind Beispielwerte zum Überschreiben, keine Marktpreise.

Der Rechner rechnet mit Ihren Eingaben und nennt keine Marktpreise. Er bewertet nur Kosten, keinen Nutzen.

So wird gerechnet

Jeder Schritt ist nachvollziehbar, nichts ist versteckt.

  1. Individualsoftware pro Jahr = Betrieb + Weiterentwicklung; im ersten Jahr kommt die Entwicklung hinzu.
  2. Standardsoftware pro Jahr = Preis × Nutzer × 12 Monate, ab dem zweiten Jahr um die Preissteigerung erhöht, plus Anpassungen; im ersten Jahr kommt die Einrichtung hinzu.
  3. Break-even = erstes Jahr, in dem die summierten Kosten der Individualsoftware nicht mehr über denen der Standardsoftware liegen.

Nicht enthalten sind Nutzen, Ausfallrisiko, Anbieterabhängigkeit, Datenmigration, Kapitalzins und Steuern. Wenn Sie Anforderungen und Schnittstellen klären wollen, hilft ein Architektur-Audit.

Häufige Fragen zu Softwarekosten

TCO, Break-even, Individualsoftware oder SaaS

Was bedeutet TCO bei Software?

TCO steht für Total Cost of Ownership, die Gesamtkosten über die gesamte Nutzungsdauer. Bei Software zählen nicht nur der Kaufpreis oder die Entwicklung, sondern auch Betrieb, Wartung, Anpassungen und bei Mietsoftware die laufenden Gebühren. Der Rechner summiert diese Kosten über den Zeitraum, den Sie wählen.

Wann lohnt sich Individualsoftware gegenüber SaaS?

Rein rechnerisch, wenn die einmaligen Entwicklungskosten durch geringere laufende Kosten über den Betrachtungszeitraum wieder eingespielt werden. Der Rechner zeigt dafür das Jahr, ab dem die kumulierten Kosten der Individualsoftware nicht mehr über denen der Standardlösung liegen. Ob die Funktionen, die Sie brauchen, überhaupt als Standardprodukt existieren, ist eine zweite, fachliche Frage.

Welche Kosten bildet der Rechner nicht ab?

Nutzen und Risiken (Ausfall, Abhängigkeit vom Anbieter, Datenmigration), Kapitalzins, Steuern und interne Arbeitszeit sind nicht enthalten. Preissteigerungen der Standardsoftware bilden Sie über das Feld jährliche Preissteigerung ab. Rechnen Sie bei Unsicherheit mehrere Szenarien durch.

Woher bekomme ich die Eingabewerte?

Für die Standardsoftware aus der Preisliste des Anbieters oder einem Angebot, für die Individualsoftware aus einem Festpreis- oder Aufwandsangebot. Die Vorbelegungen sind Beispielwerte und keine Marktpreise: Ersetzen Sie sie durch Ihre eigenen Zahlen.

Ist das eine Beratung?

Nein, es ist eine Rechenhilfe mit Ihren Annahmen. Für eine belastbare Entscheidung lohnt ein Gespräch über Anforderungen, Schnittstellen und Risiken.

Individualsoftware realistisch einschätzen?

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