Macronix steigt aus Kartridgeschichten aus und setzt auf KI-Speicher

Der taiwanische Hersteller Macronix beendet nahezu die Produktion von ROM-Chips für physische Nintendo-Spiele. Die frei werdenden Kapazitäten werden für Speichertypen mit höherer Nachfrage in der KI-Industrie genutzt.

Macronix steigt aus Kartridgeschichten aus und setzt auf KI-Speicher

Das Wichtigste

  • Macronix hat die Produktion von ROM-Chips für Nintendo-Kartridges innerhalb eines Jahres um 39 Prozent reduziert.
  • Die Kartridgeschicht-Sparte repräsentiert nur noch fünf Prozent des Geschäfts von Macronix.
  • Nintendo muss neue Speicherlieferanten suchen, wodurch sich die Produktionskosten für physische Spiele erhöhen könnten.

Einordnung

Macronix war nach Angaben des Analysten David Gibson der wichtigste Hersteller von ROM-Chips für Nintendos physische Spielemedien. Als verbleibende Anbieter werden Rohm und Lapis Semiconductor genannt; Nintendos eigener Kartridgeschicht-Ausbau soll vorerst weitergehen. Digitale Spiele machten im zweiten Quartal 2026 bereits 61,5 Prozent des Softwareumsatzes aus.

Was das für Sie heisst

Wirkt schon jetzt

Für bestehende Software-Systeme besteht kein unmittelbarer Änderungsbedarf; die Meldung zeigt aber, wie sich die KI-Nachfrage auf die Speicherbranche und andere Lieferketten auswirkt.

Wer davon profitiert: Technische Entscheider profitieren von der Einordnung des Lieferantenwechsels und der möglichen Kostenentwicklung bei physischen Software-Produkten.

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