Libellenauge: Praxis-Methode für domänenübergreifende KI-Forschung

Eine neue Methodik zeigt, wie einzelne Forschende Wissen aus verschiedenen Fachgebieten systematisch kombinieren und auf neue Bereiche übertragen können.

Libellenauge: Praxis-Methode für domänenübergreifende KI-Forschung

Das Wichtigste

  • Die Methode empfiehlt, statt einer festen Forschungsmethodik mehrere spezialisierte Verfahren je nach Fragestellung zu kombinieren.
  • Taxonomien aus unterschiedlichen Wissensgebieten lassen sich normalisieren und für Transferanalysen nutzbar machen.
  • Ein wichtiger Schritt ist das rechtzeitige Erkennen, wann ein Forschungspfad keine weiteren Erkenntnisse mehr liefert.

Einordnung

Der Artikel ist der dritte Teil einer Serie über KI-gestützte Forschungsmethoden. Er baut auf früheren Beiträgen auf, die einen Erfindungsgenerator und die Arbeit eines einzelnen KI-Forschenden beschreiben. Die vorgestellte Methodik richtet sich an alle, die Wissen domänenübergreifend erschließen wollen.

Was das für Sie heisst

Direkt anwendbar

Die beschriebene Transfer-Methodik kann helfen, bestehende Software-Systeme und deren Architekturen mit Wissen aus benachbarten Domänen zu innovieren.

Wer davon profitiert: Entwicklerinnen und Entwickler, die für Legacy-Systeme zuständig sind, können von domänenübergreifenden Analysemethoden profitieren.

Analyse von Gewachsenen Software-Systemen mittels domänenübergreifender Methodik zur Identifikation von Innovationspotenzialen.