Das Wichtigste
- Der Injection-Mechanismus von Frida funktioniert nun unter Windows und Linux sowie auf Darwin.
- Die direkte Abbildung von Agenten benötigt im Zielprozess weder eine Datei auf der Festplatte noch einen dlopen-Aufruf.
- Efni und Idun wurden aus Frida-Core ausgegliedert; außerdem gibt es Unterstützung für Memory Tagging unter Darwin und several Korrekturen für arm64e.
Einordnung
Die Erweiterung reduziert plattformspezifische Unterschiede bei der Arbeit mit Frida und vereinfacht die Instrumentierung von Anwendungen in heterogenen Umgebungen. Die Ausgliederung der Bibliotheken Efni und Idun schafft zugleich klarere Spezialisierungen für protokolllastige GLib-Anwendungen und den Apple-Gerätestapel.
Was das für Sie heisst
Direkt anwendbar
Entwickler können Frida nun für die Instrumentierung von Anwendungen unter Windows und Linux einsetzen, auch ohne Dateien im Zielprozess zu hinterlassen.
Wer davon profitiert: Entwicklerinnen und Entwickler, die Anwendungen auf Windows, Linux oder Darwin mit Frida untersuchen, instrumentieren oder testen.
Die Seite bietet Enterprise-Architektur-Beratung, um den Einsatz von Frida in bestehenden Legacy-Systemen und Entwicklungspipelines zu bewerten.