Das Wichtigste
- Friesisch und Plattdeutsch gelten als bedrohte Regionalsprachen mit sinkenden Sprecherzahlen
- Künstliche Intelligenz kann helfen, Sprachdaten zu sammeln, zu analysieren und digitale Lernwerkzeuge zu entwickeln
- Technologische Unterstützung allein reicht nicht aus – gesellschaftliches Engagement bleibt entscheidend
Einordnung
In Deutschland werden neben dem Friesischen und Plattdeutschen auch andere regionale Sprachen wie das Sorbische oder das Romani als bedroht eingestuft. Die Digitalisierung bietet neue Möglichkeiten zur Sprachbewahrung, erfordert aber gleichzeitig politische und gesellschaftliche Unterstützung, um das Aussterben dieser sprachlichen Vielfalt zu verhindern.